Mi., 6. März
20.00 Uhr
Eintritt:
15,00 Euro,
ermäßigt 10,00 Euro
Freie Platzwahl!


 

 

FUAT SAKA in concert
Feat. ELIF ERGÜN

 

Fuat Saka ist ein Musiker-Freund aus alten Zeiten. Er hat nach dem türkischen Militärputsch 1980 lange im Exil gelebt. Seit ich bewusst Musik höre, bin ich ein Fan von Fuat Saka. Für seine Pontos-Musik vom Schwarzen Meer ist er mittlerweile ganz berühmt.
Er vertont aber auch sehr originär die eigenen Poeme über historische Menschen, die in der Gefangenschaft oder im Exil, ihr Leben zurückgelassen haben. Volksweisen verwandeln sich bei ihm zum einzigartigen anatolischen Jazz. Seine leidenschaftlichen Vertonungen der Gedichte des großen türkischen Lyrikers Nazim Hikmet gehören dabei zu meinen Lieblingswerken.
Fuat Saka ist unter den Türken sehr bekannt und bei den Linken sehr beliebt, mittlerweile lebt er an den Ägäis und kommt gerne zu uns nach Hamburg.
Das Polittbüro ist eine tolle Stätte, um diesen Barden vom Schwarzen Meer endlich wieder in Hamburg live zu erleben. Fuat Saka war und bleibt gewiss auch immer eine wichtige Stimme des Widerstands. Seine Auftritte mit Maria Farantouri oder Wolf Biermann fanden große Beachtung. Und natürlich irrt sich Mikis Theodorakis nicht, wenn er behauptet, dass Götter mit im Spiel sind, wenn Fuat Saka Musik macht! Falls auch der Kemence-Spieler (pontische Lyra) seiner Band, diesmal aus der Türkei mit ausreisen darf, werden wir bei diesem Konzert ganz sicher, spontan ein Teil des pontischen Reigens im Publikum werden...
“(Telat Yurtsever)

Die Vorgruppe bestreitet die Hamburger Sängerin Elif Ergün. Sie ist über die Landesgrenzen bekannt für ihre Interpretation der türkischen Kunstmusik. An diesem Abend liegt ihr Schwerpunkt jedoch mehr auf der türkischen-Protest-Musik. Auch Elif Ergün kennt den Liedermacher Fuat Saka seit seinen frühen 80er Jahren im Hamburger Exil und war von seiner Musik inspiriert.