So., 2. Dez.
20.00 Uhr
Eintritt:
15,00 Euro,
ermäßigt 10,00 Euro
Freie Platzwahl!


 

 

GERHARD HENSCHEL:
Erfolgsroman“
gelesen von GERHARD HENSCHEL, FRANK SCHULZ und CHRISTIAN MAINTZ

Der „faszinierendste Zyklus der deutschen Gegenwartsliteratur“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Sie zog Das Kapital aus dem Regal. „Hab ich auch mal zu lesen versucht. Schön und gut, aber irgendwie hätte ich gedacht, es müssten mehr Indianer drin vorkommen …“ Die junge Frau, die sich für Marx interessiert, ist die Anglistik-studentin Kathrin Passig aus Regensburg. Martin Schlosser lernt sie Anfang der neunziger Jahre als Gewinnerin eines von ihm selbst organisierten Preisausschreibens für das Satiremagazin „Kowalski“ kennen. Dort ist er inzwischen als freier Mitar-beiter tätig. Und weil auch der „Merkur“, die „Frankfurter Rundschau“ und „konkret“ seine Texte drucken, kann er endlich vom Schreiben leben. Von nun an steht er nicht mehr hinter dem Tresen einer friesischen Rumpeldiskothek, sondern geht als Reporter auf Reisen: etwa zu einem Jonglierfestival in Oldenburg, zur Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag oder zu einem Atheisten- Kongress in Fulda. Nebenbei kümmert er sich um seine Großmutter in Jever, besucht hin und wieder seinen Vater in Meppen oder tummelt sich auf Tantra-Workshops. Dann zieht es ihn nach Berlin. Alles wendet sich jetzt, wie es scheint, zum immer Besseren: Verleger bieten ihm Buchverträge an, es gibt Einladungen zu Lesungen, die Nächte werden länger, und das Leben ist schön.

Das ist allererste Qualität – lebenssaftig, lustig, nichts beschönigend.“ (Wiglaf Droste)

Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, deren ers-ter Band 2004 erschien. Erfolgsroman ist der achte Teil

dieser Chronik. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet.