Do., 15. Nov.
20.00 Uhr
Eintritt:
15,00 Euro,
ermäßigt 10,00 Euro
Freie Platzwahl!


 

 

CHRISTIAN BARTEL:
Lesung des Ben-Witter-Preisträgers 2018!

 

Das einzige, was fast noch besser ist als das, was Christian Bartel liest, ist, wie er es liest.

Unter dem Pflaster liegt zwar nicht immer der Strand, aber unter dem hauchdünnen Firnis der Zivilisation brodelt stets der Irrsinn. Man muss ihn nur herauskitzeln. Und genau das tut Christian Bartel mit seinen pointendichten und urkomischen Geschichten, die mitunter alltäglich beginnen, um dann unvermutet gen Wahnsinn abzubiegen, bis sie in seltsam vertrauten, aber dennoch fremden Paralleluniversen enden, in denen sich Cheerleader mit Tourette-Syndrom und Freunde aus Wurst beim Kapitänsdinner der Niedlichkeit begegnen. Christian Bartel war Einzelvizemeister im Poetry Slam, Herausgeber der Zeitschrift „Exot“, Erfinder der „Bürgelmaschine“ und schreibt gern Satiren. Am wohlsten aber fühlt er sich als Erzähler. Nicht zu unrecht, wie sogar Hans Mentz (Titanic, Humorkritik) befindet: „Er formuliert erstens gut, ist zweitens glaubwürdig und drittens fast ein Weiser“.

Sobald Bartel beginnt, eine seiner wunderbar selbstironisch-lakonisch-schrägen Kurzgeschichten vorzutragen, hat er das Publikum geschlossen auf seiner Seite. (...) Bartel kann jeder noch so alltäglichen Alltagssituation eine unglaublich komische Seite abgewinnen. Dabei ist er souverän genug, sich selbst am wenigsten ernst zu nehmen.“ (Kölner Illustrierte)

Wirklich und wahrhaftig komisch wurde es dann mit Christian Bartel und seinen überdrehten Geschichten aus seinem chaotischen Alltag. (...) Die schnoddrige und saukomische Art des Autors bedient ein sehr spezielles Komik- und Satiregenre, das seine schönste Ausprägung in Kurt Tucholskys Geschichten vom Herrn Wendriner gefunden hat, mit denen Bartels Geschichten in ihren gelungenen Passagen sich durchaus messen können.“ (Kieler Nachrichten)

Komisch, schräg, bissig.“ (Die Zeit)

Der mittdreißgjährige Bonner las, nein, deklamierte, rezitierte, slammte und sang am Sonntagabend im Café Exlex aus seinem ersten Zivildienstroman... Wenn er losliest, zieht der Autor die Schultern hoch, wirft die freie, linke Hand wild gestikulierend vor sich rum und steigert komische Passagen so zur köstlich kokettierenden Komödie...“ (Kieler Nachrichten)