Do., 1. bis So., 4. März
20.00 Uhr
Eintritt:
20,- / erm. 15,- Euro
Freie Platzwahl!

 

 

LISA POLITT und GUNTER SCHMIDT:
Zu alt, zu fett und schlecht bei Stimme“

Zu alt, zu fett und schlecht bei Stimme“ ist das neueste Programm des Kabarett-Duos. Und angesichts der Verfallserscheinungen ihrer zum Glück nicht immer in Würde gealterten Körper wird der Wahlspruch ihrer Jugend „Sex and Drugs and Rock’n Roll“ eben angemessen adaptiert: „Zu alt, zu fett und schlecht bei Stimme“.

Da kommt auch die ein oder andere Erinnerung hoch, persönliche Themen wie Grenzerfahrungen auf dem mütterlichen Grundstück werden übertragen auf die Grenzen, die Europa um sich herum errichtet und landen so auf der Tagesordnung: Die altbewährte Masche des Duos zieht immer noch und erweist sich, webt man sie zu einem dichten Netz aus persönlicher Erfahrungen und politischer Abstraktion, als außerordentlich haltbar für das Fischen im Trüben des öffentlichen Raumes. Der Fang wird fortlaufend heiter-melancholisch, immer aber analytisch genau seziert.

Neue und auch ein paar alte Lieder werden begleitend dargeboten - in Vorbereitung der Lieder, Kompositionen, Special Effects und jeglicher Multi-Media-Zauberei hatten sie ihren Freund und Multitasker JO JACOBS mit an Bord. Ein Schatz, ein Künstler, ach, was: Eine Pflegekraft, wie sie besser nicht sein kann!

Zu alt, zu fett und schlecht bei Stimme“ - das schrieb vor Jahren übrigens ein Kritiker über ein Konzert von Pavarotti. Der hatte vorher nur noch Wein, Weiber und Sonstiges zu sich genommen und infolge dessen schlechten Gesang abgesondert. Und dann aber nach dieser Kritik ein fulminantes Come-Back hingelegt…Na bitte!!!

 

Kritiken – Auszug:

Eine Watsche für Politik und Kirche“ (Hamburger Morgenpost)

Politt und Schmidt zeigen sich noch vielseitiger als sonst“. (Hamburgtheater)

Bissig, sarkastisch, manchmal sentimental und kritisch. Die beiden Kabarettisten haben es auch nach über 30 Jahren künstlerischer wie auch privater Lebensgemeinschaft immer noch drauf. Politt und Schmidt sind brandaktuell. Das gefällt dem Publikum.“ (ndr 90,3)

Außerparlamentarische Fundamentalopposition“ (Die Welt)