So., 26. Nov.
20.00 Uhr
Eintritt:
15,- / erm. 10,- Euro
Freie Platzwahl!


 

ANDREAS SPEIT:

„Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr“

Als im Oktober 2016 im fränkischen Georgensgmünd ein Spezialeinsatzkommando der Polizei in das Wohnhaus eines Reichsbürgers eindringt, um dort gehortete Waffen zu beschlagnahmen, eröffnet dieser das Feuer und verletzt vier Beamte. Einer von ihnen wird tödlich getroffen. Der Schütze gehört zu jener Bewegung von Verschwörungsfanatikern, die die Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht anerkennen. Bis dahin hatte der Staat die Angehörigen der Szene als „Spinner“ und ungefährlich abgetan.

Der Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit beleuchtet gemeinsam mit weiteren Fachleuten die Ideologie und die Akteure der verschiedenen Gruppen. Sie analysieren deren Weltbild und beschreiben, wie ihnen angemessen zu begegnen ist.

Andreas Speit, Jahrgang 1966, Diplom-Sozialökonom, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz-Nord, regelmäßige Beiträge für Freitag, blick nach rechts und jungle world, mehrere Auszeichnungen, u.a. durch das Medium-Magazin und den Deutschen Journalisten-Verband. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, darunter „Ästhetische Mobilmachung“, Münster 2001, „Ronald Schill - Der Rechtssprecher“, Hamburg 2002 und „Europas radikale Rechte“ (mit Martin Langebach), Zürich 2013 und zusammen mit Andrea Röpke: „Braune Kameradschaften. Die militanten Neonazis im Schatten der NPD“ 2004, „Neonazis in Nadelstreifen“  2008, „Mädelsache! Frauen in der Neonazi-Szene“ 2011 und „Blut und Ehre. Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland 2013.