Do., 2. Nov.
20.00 Uhr
Eintritt:
15,- / erm. 10,- Euro
Freie Platzwahl!


 

INGMAR STADELMANN:

„#humorphob“

- Hochaktuell, hochexplosiv und hochintelligent!

Der mehrfach preisgekrönte Ingmar Stadelmann hat ihn angetreten: Den Kampf gegen Humorlosigkeit. Mit seinem Programm „#humorphob“ tourt der Stand-up-Comedian durch Deutschland und seziert den phäno-menalen Wahnsinn unserer Zeit.

Die Anschläge auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ haben ihn zu seinem Thema gebracht: Die Angst vor Humor, die – so Stadelmann – in uns allen steckt – und die zum heiklen Punkt führt, an dem es heißt: „Da hört der Spaß auf!“. Doch genau da geht er für Ingmar Stadelmann erst los. Er klopft akute Zeitgeschehen auf seine Absurditäten ab und vergisst dabei moralische Zwänge. Sein Programm entwickelt sich mit der Flut wahnwitziger Ereignisse der Gegenwart stetig weiter. Wenn er bis zum Ende letzten Jahre auf der Bühne brüllend komisch darüber sinnierte, wie das Pariser Attentat wohl in Berlin abgelaufen wäre, erzählt er nun in einem berührenden Moment, wie er am Tage des Anschlags auf dem Berliner Breitscheidtplatz unterwegs war und nur wegen Berliner Unfreundlichkeiten früher gegangen ist - und deswegen nicht dort war, als es passierte. Was sagt man dem Berliner Glühwein-Verkäufer, der einem mit der berüchtigten Berliner Patzigkeit das Leben gerettet hat? Und so empfiehlt der Wahlberliner Stadelmann in Terrorzeiten „heroische Gelassenheit“, ein Begriff, den er vom Politikwissenschaftler Herfried Münkler gelernt hat.

Immer wieder dockt er im Alltag an und überrascht mit seiner furchtlosen Art, aktuelle politische Themen in seinen Gedankenspielen zu verarbeiten. Und eins ist Stadelmann klar: Wer Trump sagt, muss auch "Wie konnte denn das passieren?" sagen. Ein Satz, den man sich in die Zwischenablage speichern sollten, weil wir ihn 2017 noch ein paarmal brauchen werden. Der Stand-Up-Künstler Ingmar Stadelmann lässt mit einem brillanten Gespür für Timing und Pointen seinen Gedanken freien Lauf und ist auf alles gefasst. Er presst unsere Zeit genüsslich wie eine äußerst bittere Zitrone aus, denn bekanntermaßen macht sauer lustig.

Immer wieder bricht er dabei mit Erwartungen. Bezeichnenderweise hat er mal ein Semester Philosophie studiert, wurde aber des Kurses verwiesen als er auf die Frage "Woran erkennt man, dass die Kindheit vorbei ist?" antwortete: „Wenn man in die Badewanne kackt und sich keiner mehr freut.“

Mit Tabus bricht Stadelmann nicht, weil es in seiner Welt keine gibt, und das ist unterhaltsam, nachgoogelnswert und – man mag es nicht glauben – sympathisch, gar liebevoll. Natürlich trifft er auch auf Menschen, die seinen schonungslosen Humor ablehnen, spricht er doch Wahrheiten aus. Sie bringen Stadelmann nicht aus der Ruhe. Denn für ihn gilt: „Humor ist immer ein Kann-Angebot! Kein Muss!“

„Hochaktuell, hochexplosiv und hochintelligent!“ (Solinger Tageblatt), „Schneller als Ping Pong!“ (Altmark Zeitung), „Die Schlagfertigkeit in Person!“ (Der Westen), „Besucher weinten Tränen vor lachen!“ (Neue Westfälische), „...Schwarzhumorig und absolut schmerzbefreit - eine echte Rampensau!“ (Göttinger Tageblatt)

1. Platz beim „Stuttgarter Comedy Clash“ und beim „Mannheimer Comedy Contest“, 2. Platz beim „NDR Comedy Contest“ und beim „Hamburger Comedy Pokal“, 2014 gewann er den RTL Comedy Grand Prix und erhielt er den „Deutschen Comedypreis“ als bester Newcomer, 2016 wurde er mit dem „Silbernen Stuttgarter Besen“ geehrt.

www.ingmarstadelmann.de