Sa., 20. Mai
20.00 Uhr
Eintritt: 15,- / erm. 10,- Euro
Freie Platzwahl!


 

INGO INSTERBURG & DER BLACK:

„Höhepunkte aus zwei Künstlerleben“

 

Ingo Insterburg, Spiritus Rektor der Gruppe „Insterburg & Co“, der Spezialist für Zwei-Zeiler und Zwei-Mal-Zwei-Zeiler, Lach- und Liebeslyrik, der Dichter der Raucher- und Trinker-Lyrik, der Erfinder der Ekel-Lyrik, Multiinstrumentalist und 3-Sterne-Musiker…, Marathon-Läufer, Vegetarier, Antialkoholiker… und Black, die „Stimme“ von „Schobert & Black“, über sechzig, spricht ohne Teleprompter, singt ohne Playback, spielt Gitarre ohne Amp, isst ohne Gebiss und denkt selber… gehen wieder gemeinsam auf Tournee.

Der Black hat zusammen mit den Autoren Klaus De Rottwinkel und Pit Klein seit 2008 mehrere CDs und zahlreiche neue Lieder produziert, die aktuelle Themen (Flughafen Berlin, Billigflieger, Bayerische Hot-Pants, Weltpolitik) lustvoll aufs Korn nehmen.

Als Lyriker und Rezitator ist sein Fundus an Limericks seit 2008 ebenfalls stark angewachsen. Stimmlich bewegt er sich wie gewohnt zwischen Caruso und Sinatra, tritt im Gegensatz dazu jedoch nicht im Bühnenkostüm oder Smoking auf.

Ingo Insterburg ist feinsinnig und kunstsinnig, er ist sensibel und romantisch, dazu hochmusikalisch, einfallsreich und vor allem urkomisch. Fähigkeiten genug, um einen Kleinkunst- und Musikabend zu gestalten. Kleine Lied-Miniaturen bringt er dar, begleitet sich und seine glasklar-lyrischen Texte mit allerlei Instrumenten, einen großen Teil von diesen hat er selbst gebastelt. Kleine Wahrheiten und viele Bosheiten hat er in wohlgefeilte Verse verwandelt. Natürlich - seine Zugaben kündigt er gleich zu Anfang komplett an - kommt er nicht ohne "Ich liebte ein Mädchen in...“ von der Bühne, die er, der Kleinkunst-Mann mit jahrzehntelanger Groteske-Erfahrung, doch so liebt. Spektakulär dazu ist die virtuose Musikalität des Ingo Insterburg. Er spielt unter anderem Gitarre und Geige gleichzeitig und, wenn noch ein Fuß frei ist, perkussiert er sich zeitweilig in Extase. Mit allgemeingültigen Comedy-Maßstäben ist Insterburg nicht beizukommen. Zu ausgefallen ist seine Methode, auf einem zu hohen Level schwebt sein Material. Ein Juwel, kostbar und Edel, dieser Künstler.